Tipps für das Schwimmen im Freiwasser

Unser Freund Mario Schierok von Z3R0D / Movemee ist nicht nur einer der nettesten Triathleten die wir kennen. Mario ist auch ein verdammt schneller Schwimmer, der bei seiner letzten Teilnahme an der Challenge Roth einer der schnellsten Schwimmer war. Im Gastbeitrag gibt Mario einige Tipps für das Freiwassertraining.

Freiwasserschwimmen

Der Mai war in den letzten Jahren immer der Monat, in welchem die Triathleten mit dem Open Water Training begonnen haben und die ersten Triathlon-Wettkämpfe im See ausgetragen wurden. Coronabedingt wurden letztes Jahr die ersten Trainings im Freiwasser jedoch schon im April teilweise sogar im März durchgeführt. Dieses Jahr sehen wir uns mit dem gleichen Szenario wie 2020 konfrontiert. Aus diesem Grund waren die ersten Triathleteninnen und Triathleten bereits im See trainieren und bei den tollen Wetteraussichten über Ostern werden noch viele folgen. Jedoch gibt es beim Schwimmen im offenen Gewässer einiges zu beachten, besonders bei kalten Temperaturen.

Wassertemperatur

Bei welcher Wassertemperatur man ins Wasser steigt, dass bleibt jedem selbst überlassen. Als Orientierung hilft die Sportordnung der Deutschen Triathlon Union. Den bei Wassertemperaturen unter 14 °C ist das Schwimmen im Wettkampf nämlich verboten. Bei Temperaturen bis 15,9 °C ist das Tragen eines Neopren Pflicht und bei Temperaturen bis 21,9 °C bzw. 24,6 Grad bei Distanzen über 1500m darf man einen Neopren tragen.

Safty First

Generell empfehlen wir unabhängig von der Wassertemperatur immer mit Schwimmboje, zu zweit und in der Nähe des Ufers zu schwimmen. Bei Temperaturen über 18 °C sollte ein Neopren und eine Badekappe als Wärmeschutz ausreichen. Bei kälteren Temperaturen empfehlen wir eine Neopren Badekappe auch bekannt als Neopren Hood, da über den Kopf die meiste Körperwärme verloren geht. Ist das Wasser kälter als 16 °C können zusätzliche Neopren Socken und ggf. Neopren Handschuhe vor der Kälte schützen. Besonders bei sehr kalten Temperaturen sollte das Training nicht allzu lang dauern und auf Pausen sollte man Verzichten, damit der Körper nicht währenddessen auskühlt.

Weitere Freiwassertipps

  • Starte langsam! Nimm dir beim Einsteigen ins Wasser Zeit. Lass Wasser in den Neopren laufen und verweile ein paar Momente im Wasser, wo Du noch stehen kannst.
  • Orientierung trainieren! Nutze die Freiwasser Trainings um deine Orientierung im offenen Gewässer zu trainieren. Fokussiere markante Punkte an und gewöhne Dir einen effizienten Atem-Rhythmus an. Unser Tipp ziehe 6-8 mal bevor Du den Kopf zur Orientierung aus dem Wasser nimmst.
  • Abwechslung schaffen! Open Water Training muss nicht immer in der Dauermethode absolviert werden. Variiere dein Training mit Hilfsmittel wie Paddels und Flossen oder schwimmen 30 Züge schnell – 30 Züge locker für eine gewisse Dauer.
  • Trainingsaufzeichnung. Viele Multisport-Uhren könne über GPS die Distanz im Wasser aufzeichnen. Alternativ empfehlen wir Google Maps. Mit der Hilfe der Distanzmessung kann man z.B. eine Seeüberquerung messen und dann sein Training daran anpassen.
  • Wechseltraining. Nach jedem Schwimmtraining im offenen Gewässer bietet es sich an das Neopren Ausziehen zu üben. 20- 30 Meter vor dem Ausstieg auf Wettkampftempo beschleunigen, schnell aus dem Wasser steigen, ca. 100m laufen während man den Neopren am Oberkörper auszieht und schließlich hin stehen und den Neopren über die Beine abstreifen.

Wie man einen Z3R0D Neopren richtig auszieht kannst Du hier sehen:

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